Spiel mit Steinen

Mit diesem Gemälde wollte ich jenen Moment zeigen, wo die „Menschwerdung“ vollzogen wird.

Im Mittelpunkt stehen zwei Kinder, welche das erste Spiel- und Werkzeug des Menschen, aber auch dessen erste Waffe, entdecken: Steine.

Aus dieser Entdeckung heraus entsteht menschliche Kreativität , die einen Großteil der Überlegenheit des Menschen über die Tiere ausmacht.

Bei den Tieren war es Absicht, Tiergattungen zu nehmen, die, da nicht zur Dressur geeignet, die ursprüngliche Wildnis und Gefährlichkeit der Natur am Besten ausdrückt.

Mein Gedankengang war es, eine reine, unberührte Welt ohne Gefahren darzustellen – wo Tiere und Menschen den  Begriff „Gefahr“ noch nicht kennen.

Mit der Entdeckung der eigenen  Kreativität und Intelligenz entsteht der Schnitt und die Überlegenheit.

Gerade die Unschuld der kleinen Kinder lässt die Diskrepanz im Überlegenheitsverhältnis noch deutlicher erscheinen und verständlich werden.

Das etwas größere Mädchen am Bildrand betrachtet die Szenerie von außen und verfolgt den, sich vor dem Bild befindlichen Betrachter, wo immer er sich im Raum befindet, mit den Augen. Damit „zwingt“ sie zur Kommunikation und stellt stumm ihre Fragen.